Nachdem sich die Anbieter von DSL-Anschlüssen mit immer niedrigeren Preisen unterbieten und immer mehr Zugaben zu neuen Anschlüssen geben, wurde jetzt eine neue Runde eingeläutet.
Einer der Gründe, weshalb viele Kunden vor einem Wechsel zurückschrecken, ist eine übliche Mindestvetragslaufzeit von 24 Monaten. Oft soll der Wechsel stattfinden, weil man mit dem derzeitigen Anbieter unzufrieden ist. Was passiert jetzt, wenn das bei meinem neuen Provider auch so ist? Außerdem ist auch der monatliche Preis für diese Zeit gebunden und Preissenkungen gelten nur für Neuverträge.
Bei 1&1 gibt es seit kurzem auch die Möglichkeit, einen Vertrag ohne Mindestvertragslaufzeit abzuschließen. So besteht jederzeit die Möglichkeit zum erneuten Wechsel. Der monatliche Grundpreis ist identisch mit der gleichen Vertragsvariante mit Mindestlaufzeit, nur für die Bereitstellung und einen Router fallen Kosten an. Ein Startguthaben ist ebenfalls nicht enthalten, das jedoch ist die Konsequenz aus der fehlenden gesicherten Laufzeit für 1&1. Die Vergünstigungen und kostenlosen Zugaben sind so kalkuliert, dass sie sich erst ab einem bestimmten Zeitpunkt rechnen und somit nur mit Mindestvertragslaufzeit angeboten werden können.
Auch wenn im Endeffekt die Kosten etwas höher sind, ist es doch eine interessante Alternative. So kann es ja sein, dass der Anschluss nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt wird. Dann kann es sogar noch günstiger werden, da der Vertrag jederzeit aufgelöst werden kann.